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Die Triologie von Ulrich Seidel
Ursprünglich wollte der österreichische Regisseur Ulrich Seidel einen Film über drei Frauen einer Familie machen, die im selben Sommer alle auf der Suche nach Liebe ihrer Einsamkeit zu entfliehen versuchen. Daraus wurden drei Filme, die in Cannes, Venedig und auf der Berlinale gezeigt wurden. Seidels Filmen merkt man seine Anfänge als Dokumentarfilmer an. Sie zeichnen sich durch einen schonungslosen dabei nicht wertenden Blick auf die Geschehnisse aus. Dieser unbestechliche Blick, der die Sorgen, Verletzlichkeiten und Sehnsüchte seiner Protagonisten ernst nimmt, fordert den Zuschauer in seiner radikalen Schilderung von Alter, Ausbeutung und Einsamkeit.
Paradies:Liebe
Der erste Film Paradies: Liebe zeigt Teresa (Margarete Tiesel), eine allein erziehende Mutter mit fülliger Figur, die ihren Urlaub als Sextouristin in Kenia verbringt. In ihrer Naivität hofft sie dort wahre Liebe zu finden und muss nach etlichen Versuchen erkennen, dass sie nur wegen ihres Geldes interessant ist.
Start: 30.05.2013







