Drei Tage in Quiberon

3-tage-in-quiberon-2018-filmplakat-rcm150x212Donnerstag, 02.08.2018 bis Mittwoch, 08.08.18 täglich um 19:45 Uhr
1981 gab Romy Schneider auf dem Höhepunkt ihrer Karriere dem Stern-Journalisten Michael Jürgs (Robert Gwisdek) und dem Fotografen Robert Lebeck (Charly Huber) eines ihrer seltenen deutschen Interviews. Romy Schneider hatte sich an den bretonischen Küstenort Quiberon zurückgezogen, um von ihrem exzessiven Alkohol- und Tablettenkonsum los zu kommen. Als ihre Kindheitsfreundin Hilde Fritsch (Birgit Minichmayr) für ein paar Tage anreiste, wusste diese noch nichts von dem bevorstehenden Interview. Die Regisseurin Emily Atef (Das Fremde in mir) gewährt mit ihrem fast kammerspielartigen Schwarz-Weiß- Film eine kurze Momentaufnahme der Gedanken- und Gefühlswelt Romy Schneiders, bevor diese ein Jahr später starb. Der Film war auf der Berlinale für den deutschen Filmpreis nominiert und hätte ihn allein für die schauspielerischen Fähigkeiten von Marie Bäumler verdient, die kongenial das Ungekünstelte, Verletzliche und Verführerische von Romy Schneider verkörpert.