Leaning into the wind – Matinée

leaning-into-the-wind-andy-goldsworthy-2017-filmpl-333-rcm150x212Sonntag, 22.04.2018, 11 Uhr
2001 erhielt der Münchner Filmemacher Thomas Riedelsheimer den Deutschen Kamerapreis für seinen Dokumentarfilm „Rivers and Tides“ über die Arbeiten des britischen Künstlers Andy Goldsworthy, der zu den wichtigsten Vertretern der Land-Art gehört. Nun dokumentiert Riedelsheimer erneut dessen außergewöhnliche Arbeiten. Goldsworthys benutzt ausschließlich Naturmaterialien wie Steine, Blüten oder Holz, die er vor Ort vorfindet, um daraus Kunstwerke zu schaffen. Dabei ist es ihm wichtig, die verborgene Schönheit des jeweiligen Ortes für eine kurze Zeit mit einer vollendenten Komposition von Form und Farbe zu zeigen. Diesen vergänglichen Kunstwerken hält er in seinen Fotografien und Kunstbüchern fest. Riedelsheimer ist es gelungen, die Arbeiten eines gereiften, und nachdenklichen Künstlers fest zu halten – ob auf Schafweiden, in einem schottischen Felsengrab, oder Schilfgeflechten in Zentralafrika,. Entstanden ist ein sprühender, farbenfroher und dennoch kontemplativer Film, der kongenial mit Soundbites von Fred Firth untermalt ist.