Mein Leben ein Tanz – Matineé

mein-leben-ein-tanz-2016-filmplakat-rcm150x212Sonntag, 18.02.2018, 11 Uhr
Die Flamenco-Tänzerin „La Chana“, die mit gebürtigem Namen Antonia Santiago Amador heißt, avancierte in den 60er Jahren zum Star. Früh setzte sie sich gegen den väterlichen Widerstand durch und wurde schon als Teenager als großes Talent gefeiert. Zu ihren Bewunderern zählten Salvador Dali und Peter Sellers, der sie als Tänzerin in „Bobo ist der Größte“ besetzte und sie nach Hollywood bringen wollte. Doch ihr gewalttätiger Mann gönnte ihr die Karriere nicht und sie kapitulierte. Sieben Jahre später wurde sie, mittlerweile mit einer kleinen Tochter, von ihrem Mann verlassen. Der Film zeigt exemplarisch das Schicksal einer Roma-Frau, der in der spanischen Gitano-Kultur traditionell wenig Rechte zugebilligt wurde. Doch eine zweite Ehe verlief glücklich und sie wagte 30 Jahre später ein Comeback. Immer noch begeistert sie mit ihrer Leidenschaft und Agilität, die selbst mit diabetis-geplagten Beinen gelebt wird. Dann wird eben im Sitzen getanzt – ein fulminantes begeisterndes Statement – frei nach Pina Bausch: Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren!