Was gewesen wäre

Start Donnerstag, 07.05.2020
Die frisch verliebte Mittvierzigerin Astrid (Christiane Paul) und ihr neuer Freund Paul (Ronald Zehrfeld) planen ihre erste gemeinsame Reise nach Budapest. Hier verbrachte sie, die in der DDR aufwuchs, einige Zeit. Als sie im Hotel (Gellert) jedoch unerwartet auf ihre Jugendliebe Julius und seinen Halbbruder Sascha trifft, kommen all die Erinnerungen an eine schöne jedoch schwierige Zeit auf. Gemeinsam mit ihrer Freundin Jana besuchte sie damals eine verbotene Künstlerparty, auf der sie Julius traf. Jana floh in den Westen ebenso wie Julius, der die Flucht eigentlich gemeinsam mit Astrid plante. Der Regisseur Florian Koerner von Gustorf, der u.a. Barbara und Jerichow unter der Regie von Christian Petzold produziert hatte, erzählt hier undramatisch von den Enttäuschungen und falschen Entscheidungen, der Frage nach Kampf und Resignation, damals wie heute mit Blick auf eine umgrenztes Ungarn.

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